Ersatzteile aus müll

Wie man zwei Probleme dieses Planeten gleichzeitig angehen kann, zeigt ein Forscherteam der australischen Deakin University School of Engineering: Es hat speziell für Entwicklungsregionen einen 3D-Drucker entwickelt, der Kunststoffabfälle zu Bauteilen zum Beispiel für Hygiene- und Sanitärversorgung verarbeitet. 

Bei dem Projekt »3D-Wash« werden Kunststoffabfälle wie leere Getränkeflaschen geschreddert und zu Filamentespulen verarbeitet.

In der ersten Projekt-Phase werden daraus Ersatzteile für die Wasserversorgung produziert. Da der Drucker solarbetrieben wird, ist eine solche Produktion auch in sehr abseits gelegenen Orten möglich.

Der Testlauf soll voraussichtlich auf den Salomonen-Inseln starten. »Wenn wir die Technologie zuverlässig machen, kann sie auch in weiteren verschiedenen Bereichen eingesetzt werden«, so Dr.Mazher Mohammed, der das Forscherteam leitet.

 

 

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VIDeo 3D Wash: