AM VERKÜRZT DISTANZ ZUM MOND

Geht alles nach den ehrgeizigen Plänen von Elon Musk, dann bringt die Raumsonde Dragon bereits 2018 die ersten privaten Passagiere zum Mond. 46 Jahre nach der »Apollo 17«-Mission geht es dann zwar nicht direkt auf die Mondoberfläche, aber doch zumindest um den Erdtrabanten herum.

Bereits mit der Raketenstufe, die sicher wieder zur Erde zurückkehrt, hat Musks Unternehmen SpaceX Raumfahrtgeschichte geschrieben. Die Mondtour mit dem Dragon könnte diese fortführen – dabei hilft auch Additive Fertigung. Auf 3D-Druckern von EOS wurden zum Beispiel die Brennkammern der SuperDraco Triebwerke gedruckt und in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich getestet.

Bei den jüngsten Tests am SpaceX-Entwicklungsstandort in Texas konnte die Düse insgesamt 27-mal erfolgreich gezündet werden. Mit der Additiven Fertigung konnte SpaceX die Produktion insgesamt günstiger und flexibler gestalten.

Der SuperDraco ist eine verbesserte Version der bisherigen Draco-Triebwerke. Diese kommen bereits im Dragon-Frachtmodul zum Einsatz, um im Weltall und während des Wiedereintritts in die Atmosphäre zu manövrieren.

Bevor es zum Mond geht, wird der »Dragon« (Version 2) zur internationalen Raumstation aufbrechen – bereits mit Passagieren an Bord. Damit wird eine geplante Serie von vier Dragon2-Flügen pro Jahr starten. Für 2018 plant SpaceX die erste Dragon-Mission zum Mars, ab 2024 dann auch mit Menschen an Bord.

 

 

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