GEDRUCKT WIE GEGOSSEN


Hot Lithography nennt das Wiener Start-up Cubicure ein selbst entwickeltes Produktionsprinzip in der Additiven Fertigung. Basierend auf einem Stereo-Lithographie- Verfahren werden von Cubicure entwickelte, neuartige Photopolymere benutzt. Die Produktionsanlage Cubicure Caligma 200 soll so bruchfeste und temperaturbeständige, hochpräzise Kunststoffbauteile möglich machen.

Als Ergebnis verspricht Cubicure eine Qualität, die man bisher nur aus dem Spritzguss kannte, verbunden mit einer Flexibilität, die nur die Additive Fertigung bieten kann. Mit dem Hot-Lithography-Verfahren belichtet ein Laser mit einem Strahldurchmesser von 10 bis 100 ?m von unten und härtet das Material am Bauteil aus. In der Cubicure Caligma 200 können Bauteile mit beliebigen Oberflächenbeschaffenheiten hergestellt werden, die in den Bauraum von 200 x 100 x 300 mm passen.

Mit Hot Lithography will Cubicure das »Dilemma des 3D-Drucks« lösen: Bisher würden hochpräzise, additiv gefertigte Kunststoffbauteile den hohen Belastungen in Industrie und Alltag oft nicht standhalten, sondern seien relativ bruchempfindlich.

 

 

Cubicure auf der formnext 2017: 

  • Halle 3.1 - Stand G57