ADDITIV BIS ZU 3 TONNEN

Ihre Weltpremiere feiert die »GTarc 60-5« auf der formnext 2017. Mit der additiven Drahtschmelzanlage will der deutsche Hersteller Gefertec die Additive Fertigung für große Bauteile und Volumen attraktiv machen.

Die von Gefertec verwendete »3D Metal-Print«-Technologie (3DMP) basiert auf Schutzgasschweißen und verwendet als Ausgangsmaterial Draht. Mit diesem wird Schweißraupe für Schweißraupe ein Werkstück »gedruckt«. Die »GTarc 60-5« erinnert im Aufbau an ein klassisches Bearbeitungszentrum und verwendet eine CNC-Steuerung. »Damit erfahren wir gute Resonanz aus der Industrie, da die Technologie bereits seit Jahren bekannt ist«, so Marcus Ortloff, Vertriebsingenieur bei Gefertec.

Mit der »GTarc 60-5« und ihrem größeren Bruder, der »GTarc 3000-3«, kann Gefertec in der dreiachsigen Ausführung Bauteile mit einem Gewicht bis zu 3,0 Tonnen und einem Volumen bis zu 3 m³ herstellen. In der fünfachsigen Variante sind Bauteilvolumen und -gewicht deutlich geringer, dafür kann hier laut Gefertec ohne Stützstrukturen gefertigt werden.

Auch bei den Aufbauraten verspricht Gefertec einen enormen Fortschritt: Bei Aluminium seien bis zu 600 cm³/h möglich, bei Titan bis zu 450 cm³/h. Die Einsatzmöglichkeiten sieht Ortloff unter anderem in der Schwerindustrie bei großen Bauteilen wie zum Beispiel Schiffsschrauben: »Wir fangen dort an, wo man mit Pulver aufhört«.

 

Gefertec auf der formnext 2017:

  • Halle 3.1 - Stand F89