Medizinische Präzision

Direct Metal Tooling (DMT) nennt Insstek ein Fertigungsverfahren, mit dem u.a. Prothesen und orthopädische Implantate mit metallischen Oberflächen beschichtet werden können. Die so in additiver Fertigung hergestellten Werkstücke können laut Hersteller in Sachen Stabilität, Porositätseigenschaften und dauerhaft stabiler Verbindung mit Knochen im Vergleich zu anderen Technologien auf der ganzen Linie überzeugen.

Zur formnext stellt Insstek eine neue Anlage aus der Custom-Baureihe MPC vor, den MPC-U2. Sie soll mehrere Beschichtungsmethoden und optimierte Parameter zur Beschichtung beherrschen, die auch die Verwendung von Titan und einer Legierung aus Chrom und Kobalt umfassen. DMT und die Beweglichkeit eines miniaturisieren Druckkopfes im 5-Achsen-Betrieb gestatten es, die Beschichtung auch auf komplexe, verwinkelte Strukturen aufzubringen, ohne an das Werkstück anzustoßen.

DMT soll im Vergleich zum thermischen Spritzen (Plasma Spray Coating) die besseren medizinischen Eigenschaften aufweisen und dabei gleichzeitig kostengünstiger als die PBF-Technologie sein.

Insstek auf der formnext 2017:

  • Halle 3.0 - Stand B70