formnext auch als Businessplattform immer wichtiger

Die Additive Fertigung kommt immer mehr in der Industrie an. Das hat sich auch auf der formnext 2017 gezeigt. Die Anwendungen steigen rasant, die Zahl der Anwender wächst genauso wie die Zahl der Industriebereiche, in denen Additive Fertigung zum Einsatz kommt. Der Kunststoff-3D-Drucker, auf dem zum Beispiel Hilfsmittel für die Produktion gefertigt werden, ist in manchen fortschrittlichen Unternehmen schon fast so selbstverständlichen wie der 2D-Laserdrucker im Büro.

Das Wachstum in der Breite und in der Vielzahl der Anwendungen führt dazu, dass die Industrie Additive Fertigung nicht mehr allein als Zukunftstechnologie wahrnimmt, sondern verstärkt auf lohnenswerte Anwendungen und Businesscases schaut. Es geht also immer mehr um das konkrete Geschäft. „Die AM-Branche und die formnext als ihre Leitmesse sind erwachsen geworden“, erklärt Sascha. F. Wenzler, Bereichsleiter formnext beim Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH.

20 Maschinen am ersten Tag verkauft

Die große wirtschaftliche Bedeutung der formnext 2017 für die gesamte Branche zeigte sich auch bei zahlreichen Ausstellern, so zum Beispiel der SLM Solutions AG. Das Lübecker Unternehmen präsentierte auf der formnext 2017 nicht nur die neue SLM 800 mit deutlich vergrößertem Bauraum (850x500x280 mm) sondern konnte bereits am ersten Messetag den Verkauf von 20 dieser Anlagen verkünden.

„Zahlreiche Gespräche und Geschäftsabschlüsse direkt auf der Messe zeigen die hohe wirtschaftliche Bedeutung der formnext für uns“, so das Fazit von Uwe Bögershausen, Vorstand der SLM Solutions Group AG. „Wir sind hochzufrieden mit den geführten Expertengesprächen mit Vertretern aus zahlreichen Industriebereichen wie dem Energiesektor, der Luft- und Raumfahrt, der Automobil- und Medizintechnikindustrie.“

XJET: Alle Ziele vorzeitig erreicht

Auch für junge Unternehmen war die formnext eine lohnenswerte Business-Plattform. Das australische Unternehmen Spee3D hatte seine ausgestellte Maschine ebenso schon am ersten Messetag verkauft. Äußerst zufrieden zeigte sich auch Dror Danai, Chief Business Officer, XJet. „Wir hatten bereits am zweiten Messetag unsere Ziele erreicht. Unserer Vision, den AM-Markt für Metall und Keramik zu verändern, sind wir einen großen Schritt näher gekommen.“

Die Begründung für die hervorragenden Geschäftsabschlüsse auf der formnext 2017 lieferte Rainer Grünauer, Leiter Vertrieb AM, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG: „Auf der formnext treffen wir alle Kunden, die wir treffen wollen. Die formnext bringt alle zusammen, die an Additive Manufacturing denken und das werden immer mehr.“

Weitere Informationen:

  • www.formnext.de