ERSATZTEILE UND INDIVIDUELLE DEKORTEILE FÜR BUSSE


08.02.2020 — Den nächsten Schritt in der Ersatzteilversorgung mittels 3D-Druck hat nun Daimler Buses angekündigt: Ab Ende 2020 will das Unternehmen auch mit 3D-gedruckten Ersatzteilen schnell auf Kundenwünsche reagieren können – so zum Beispiel bei selten benötigten Teilen oder Sonderwünschen.

Darunter fallen Abdeckungen und Griffe bis hin zu diversen individuellen Haltern. Die 3D-gedruckten Teile würden dabei bereits den von der Daimler AG vorgegebenen Spritzgussund Tiefzieh-Produktionsstandards entsprechen.

Im Einsatz sind heute bereits komplexe, nicht sicherheitsrelevante 3D-Druck-Bauteile im Omnibus-Innenraum, die sich bislang aus mehreren Einzelkomponenten zusammensetzten, wie zum Beispiel Kunststoffabdeckungen für Metallbefestigungen und -scharniere.

200 Ersatzteile bereits validiert

Darüber hinaus werden derzeit vom »Center of Competence 3D-Printing« mehr als 300.000 unterschiedliche Omnibus-Ersatzteile eingehend auf ihre Eignung als 3D-Druckteile untersucht – rund 200 sind bereits für den 3D-Druck validiert worden.

Im nächsten Schritt möchte Daimler Buses das Geschäftsmodell konsequent weiter ausbauen, mit dem Ziel, die in Eigenfertigung produzierten 3D-Ersatzteile zukünftig direkt vor Ort für den Kunden zu drucken.

Ab Mitte 2020 will die Bussparte des Daimler- Konzerns über seine Servicemarke Omniplus als 3D-Druck auch individualisierte Innenraum- Dekorteile zum Nachrüsten liefern. So können dann zum Beispiel Griffeinleger oder seitliche Abdeckungen für den Reisebussitz, Dekorteile für die Klapptische oder Kundenlogos für den Einstiegsbereich mit eigenen Dekors und Grafiken sowie unterschiedlichen Oberflächen (genarbt, glatt oder weitere Alternativen) bestellt werden.