»Hirtisieren« unter neuem Dach

06.09.2020 — Der Spezialist für nasschemische Oberflächenbehandlung Rena Technologies hat die Hirtenberger Engineered Surfaces (HES) übernommen und begründet damit ein neues Marktsegment Additive Manufacturing (AM). Gemeinsam mit dem bestehenden Team werden das Prozess-Know-how und die Technologie »Hirtisieren« in die Rena-Unternehmensstruktur eingebettet. Die neu gegründete Rena Technologies Austria (Rena AT) fungiert damit als Zentrale der Aktivitäten im neuen Marktsegment Additive Manufacturing. 

Das Hirtisieren, eine elektrochemische Oberflächenbearbeitung für additiv gefertigte Bauteile, soll das Kernstück der neuen Rena-Technologie sein. Das Verfahren ist laut Rena eine präzise, automatisierte und massenproduktionstaugliche Alternative zur herkömmlichen Nachbearbeitung im metallischen 3D-Druck.

Rena hat seinen Hauptsitz in Gütenbach im Schwarzwald und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter weltweit. Durch die Einbettung in die Rena-Struktur erhofft sich HES eine starke Basis für die globale Vermarktung. »Die ersten Industriemaschinen sind erfolgreich im Markt eingeführt und unter Rena können wir die Etablierung unserer zukunftsträchtigen Technologie weiter beschleunigen«, so Dr. Wolfgang Hansal, Geschäftsführer der Rena AT. Peter Schneidewind, CEO von Rena, ergänzt: »Mit dem neuen Segment wird ein aussichtsreiches neues Kapitel mit großem Wachstumspotenzial in der Rena aufgeschlagen.«

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