Prozessmonitoring unter der Lupe

28.10.2020 Mit den Vorteilen des Prozessmonitorings geht auch ein enormer Anstieg des industriellen Interesses an der Einführung dieser Technologie einher. Als Reaktion darauf entwickeln Maschinenhersteller IPM-Systeme und integrieren sie in ihre Maschinen. Außerdem erscheinen Drittanbieter am Markt, die sich auf Monitoring-Systeme spezialisieren.

Um die bestehenden und noch kommenden Prozessmonitoring-Systeme unabhängig zu prüfen, hat die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT eine detaillierte Studie durchgeführt. Die Studie beleuchtet die In-situ-Prozessmonitoring-(IPM-)Systeme und ihre Fähigkeiten zur Erkennung von Bauteilanomalien unter verschiedenen Bedingungen.

»Für die weit verbreitete industrielle Anwendung von AM-Bauteilen ist die Qualitätssicherung definitiv der ausschlaggebende Faktor. Gegenwärtig sind die Methoden der nachgelagerten Qualitätssicherung eher zeitaufwendig, teuer oder beides«, sagt Peter Lindecke, Leiter der Fachgruppe Qualitätssicherung und Zertifizierung am Fraunhofer IAPT. »Das Prozessmonitoring konzentriert sich nicht nur auf die Erhöhung des Vertrauens in die Bauteilqualität, sondern zielt letztendlich darauf ab, Methoden der nachgelagerten Qualitätskontrolle wie CT und 3D-Messungen zu minimieren.«

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