Innovationen, Nachhaltigkeit und Personal

HP stellt umfangreiche Trend-Studie zur AM-Branche vor

17.10.2020 — Im Rahmen seines Global Innovation Summit hat HP eine umfangreiche Studie zu den Trends der AM-Branche vorgestellt, für die 2175 Entscheidungsträger aus dem Bereich 3D-Druck befragt wurden. Demnach zeigt sich »deutlich der Wunsch nach einer belastbareren Lieferkette, mehr Flexibilität in der Fertigung, einer höheren Innovationsgeschwindigkeit und einer stärkeren Umweltverträglichkeit«, so Ramon Pastor, General Manager, HP 3D Printing & Digital Manufacturing. 

Für die Studie hat HP im Sommer diesen Jahres AM-Entscheider u.a. aus Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Japan, Mexiko, Singapur, Großbritannien und den USA befragt. 71 Prozent der Befragten gaben an, in den nächsten 12 Monaten in digitale Fertigungstechnologien zu investieren. 85 Prozent erklärten sogar, dass ihr Unternehmen seinen Investitionen in additive Fertigung weiter erhöhen will. Interessant ist zudem, dass neun von zehn Befragten sich mit neuen Produktions- und Lieferketten beschäftigen, wobei 59 Prozent Hybridmodelle evaluieren und 52 Prozent eine verstärkt lokale Produktion in Betracht ziehen.

Qualifiziertes Personal weiter knapp

Der am häufigsten von den Befragten genannte Vorteil der additiven Fertigung ist die erhöhte Innovationsfähigkeit. Trotz der Corona-Krise gilt qualifiziertes Personal offenbar weiter als knappe Ressource und wird zudem als eines der größten Hindernisse für den Einstieg in AM beschrieben. Um dieses Qualifikationsdefizit zu beheben, wollen 64 Prozent mehr professionelle Schulungsdienste anbieten.

Auch eine nachhaltige Produktion wird in der AM-Branche als wichtiger Faktor angesehen. In dem Zusammenhang werden zum Beispiel Reduzierung der Menge der verwendeten Materialien und die bessere Abstimmung von Angebot und Nachfrage genannt. Für 90 Prozent der Befragten ist die Recyclingfähigkeit von Pulvern und Teilen wichtig.

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