Platz für 120 Mitarbeiter und mehr als 30 Metall-3D-Drucker

Materialise startet neues Metall-Kompetenzzentrum in Bremen und baut auf die Umschichtung internationaler Lieferketten als Folge der Corona-Pandemie

25.04.2021 — Materialise hat sein neues 7,5 Mio. Euro teures Metall-3D-Druck-Kompetenzzentrum in Bremen bezogen. Der in eineinhalb Jahren erstellte Neubau bietet auf 3.500 qm Platz für 120 Mitarbeiter und mehr als 30 industrielle Metall-3D-Drucker. Ein Schwerpunkt bei der Forschung am neuen Standort wird laut Unternehmen die Steigerung der Nachhaltigkeit des 3D-Drucks sein.

Materialise betreibt in Bremen bereits seit 2011 einen Standort zur Entwicklung von Software für den Metall-3D-Druck sowie für deren Vertrieb. Im April 2016 kam in unmittelbarer Nähe ein Fertigungsbereich für den industriellen Metall-3D-Druck hinzu. Der Neubau vereinigt und vergrößert nun diese beiden Bremer Standorte. Durch das Konzept einer integrierten Produktion und Entwicklung werden im neuen Metall-Kompetenzzentrum die Bereiche Forschung, Softwareentwicklung und Fertigung unter einem Dach zusammenarbeiten.

Bedarf wird weiter steigen

Der Neubau des Metall-Kompetenzzentrums für 3D-Druck war laut Marcus Joppe, Geschäftsführer der Materialise GmbH in Deutschland, aufgrund der steigenden Nachfrage in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. »Durch die Corona-Pandemie hatte sich der Druck sogar noch verstärkt. Denn angesichts instabiler internationaler Lieferketten hat sich die additive Fertigung auch im Metallbereich als eine Technologie bewiesen, die Unternehmen wegen ihrer Flexibilität und deren Möglichkeiten zur dezentralen On-Demand-Produktion widerstandfähiger macht gegen äußere Krisen.« Das habe bei vielen Unternehmen zu einer Neubewertung und einem Strategiewechsel geführt und werde laut Joppe die Nachfrage nach entsprechender additiver Fertigung und 3D-Druck-Software nochmals steigen lassen.

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