Übernahme von Joint Venture

10.02.2021 Trumpf will seine Additive-Manufacturing-Aktivitäten weiter stärken. Das Ditzinger Unternehmen befindet sich in »fortgeschrittenen Gesprächen« mit seinem italienischen Partner Sisma S.p.A., um das gemeinsame Joint Venture Trumpf Sisma S.R.L. komplett zu übernehmen. Bislang hält Trumpf 55 Prozent der Anteile. Darüber hinaus beabsichtigt Trumpf, die AM-Aktivitäten von Sisma in der Industrie, der Zahnmedizin und der Medizin fortzuführen.

Gleichzeitig mit der Veräußerung des Joint Ventures plant Sisma, sich künftig auf die Schmuck- und Modeindustrie zu konzentrieren und dazu im 3D-Druck eine Kooperation mit Trumpf einzugehen.

Trumpf Sisma wurde im Jahr 2014 als Joint Venture gegründet und hat seinen Sitz im norditalienischen Schio. Dort arbeiten rund 60 Mitarbeiter in der Entwicklung und Produktion von Metall-3D-Druck-Maschinen mit der Laser-Metal-Fusion-Technologie. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2021 vollzogen werden.

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