Erfolgreiches Rezept für die Medizintechnik

17.01.2019 — Besonders für die Medizintechnik konnte Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik bei Arburg, auf der Formnext eine große Nachfrage für den Freeformer vermelden und nannte als Referenz Unternehmen wie Aesculap, Karl Leibinger Medizintechnik und Samaplast. Produziert würden unter anderem Funktionsbauteile aus weichen Materialien oder Hart-weich-Verbindungen. In anderen Industriezweigen sei der Freeformer ebenso im Einsatz.

Auch für den »großen Freeformer«, mit dem Arburg auf der Formnext Weltpremiere feierte, hat unter anderem Aesculap schon großes Interesse bekundet, wie Gaub berichtete. Beim neuen Freeformer 300-3X hat Arburg die Baufläche um rund 50 Prozent auf rund 300 Quadratzentimeter vergrößert.

Drei Materialien

Daneben können drei Materialien in einem Bauteil verarbeitet werden – also entweder drei Kunststoffkomponenten oder zwei plus Stützmaterial. »Das ist einzigartig in der Branche«, so Gaub. Durch den bis auf 200 Grad beheizbaren Bauraum können zudem Hochtemperatur-Materialien verarbeitet werden. Auch das Thema Automatisierung haben die Entwickler bei Arburg in das neue Modell einfließen lassen, zum Beispiel durch eine Robot-System-Schnittstelle.

Für den bewährten Freeformer 200-3X präsentierte Arburg auf der Formnext erstmals sein »All-in-Package«: Die Maschine kann für 12 Monate gemietet werden, unter anderem fertigt Arburg auch ein Benchmarkteil und gewährt Zugriff auf seine Materialdatenbank.

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