»The place to be«

Text und Fotos: Thomas Masuch / 18.01.2018

Die Formnext ist nicht nur jedes Jahr ein Schmelztiegel der neuesten technologischen Entwicklungen und Anwendungen, sondern hier trifft sich schlicht die »Additive Welt«. Um einen kleinen Teil dieser Community vorzustellen, haben wir auf den Ständen und Messegängen einige Besucher und Aussteller interviewt.

Desktop Metal stellte auf der Formnext wesentliche Updates für ihr »Production System« vor: Es wird noch schneller (bis zu 12.000 cm³/h) und bietet einen größeren Bauraum. CEO und Co-Founder Ric Fulop (rechts) zeigte sich von der Resonanz begeistert: »Every year, Formnext is getting better than the year before. It is the place to be.« Neben über 500 Bauteilen präsentierte das US-Unternehmen auch seine Software-Lösung Fab-Flow, ein vereinfachtes Workflow-Management für Fertigungsbetriebe. Eine Einführung erhielten die Besucher unter anderem von Rick Chin, Co-Founder und Vice President Software (links).

»Die Formnext und die ganze Branche haben sich entwickelt. In diesem Jahr hatten wir mehr und noch qualifiziertere Besucher. Diese kannten bereits unsere Produkte und haben nach konkreten Lösungen gesucht. Auf der Formnext erleben wir die Zukunft der industriellen Fertigung.«

Ilaria Guicciardini, Marketing Director Roboze (IT)

Für Kristian Arntz, geschäftsführender Gesellschafter ACAM, Aachen Center for Additive Manufacturing, ist die Formnext schon längst der zentrale Termin im jährlichen Messekalender: »Es ist keine Frage mehr, ob man sich auf der Formnext trifft, sondern wann. Es ist inzwischen selbstverständlich, dabei zu sein.«

»Die Messe ist nach wie vor der Benchmark für Veranstaltungen im AM-Bereich. In Bezug auf Netzwerke und Technologien ist die Formnext weltweit führend.«

Simon Marriott, Company Director IMCRC (Australia)

Mit 19 Auszubildenden von verschiedenen Industriebetrieben war Andreas Becker aus Altena im Sauerland nach Frankfurt gekommen. »Hier ist eine große Bandbreite an Industriebereichen vertreten«, freute sich Becker, der für den Transferverbund Südwestfalen als Technologiescout tätig ist. Für die angehenden Formenbauer, Werkzeugbauer oder Konstrukteure war der Besuch auf der Formnext eine sehr gute Gelegenheit, »um einen sehr guten Eindruck von verschiedenen Technologien der additiven Fertigung und anderer Industriebereiche zu bekommen«.