Präzision im Mikrometerbereich

06.11.2019 - Mit der zweiten Generation der CeraFab System-Familie ebnet Lithoz den Weg in die industrielle Serienproduktion von additiv hergestellten Hochleistungskeramiken. Auf der Formnext 2019 stellt das österreichische Unternehmen die 3D-Drucker S230, S65 und S25 vor. Diese unterscheiden sich bezüglich Bauplattform und unterschiedlicher Auflösungen, je nach Bedarf der Anwendung.

Mit Baugeschwindigkeiten von bis zu 150 Schichten pro Stunde wird die Produktivität somit auf das Vierfache gesteigert, so Lithoz. Die neuen Projektoren mit WQXGA-Auflösung (2560 x 1600 Pixel) schaffen in Kombination mit einer speziell für den Prozess entwickelten Linse eine Präzision der gedruckten Bauteile im Mikrometerbereich. Der modulare Aufbau ermöglicht auch die Kombination von bis zu 4 Produktionseinheiten und schafft so eine skalierbare und flexible Produktionsumgebung.

Zentrales Element der CeraFab System ist eine Datenbank für die Speicherung und Verarbeitung der Prozessdaten, die eine durchgängige Dokumentation von Druckaufträgen und eine Rückverfolgbarkeit während der Produktion ermöglicht. Die CeraFab-System-3D-Drucker eignen sich laut Lithoz besonders für die Herstellung von reproduzierbaren Komponenten, die dem hohen Qualitätsniveau für High-End-Märkte wie Luft- und Raumfahrt, Industrie und Medizin entsprechen.

Die kürzlich entwickelte CeraFab SytemS230 hat die größte Bauplattform der CeraFab-System-Familie. Die erste Maschine soll Anfang 2020 ausgeliefert werden. Die CeraFab-System S230 bietet eine laterale Auflösung von 75 µm, Schichtdicken zwischen 25 - 200 µm und ein Bauvolumen von 192 x 120 x 320 mm.

Auf der Formnext 2019 zeigt Lithoz zudem eine Vielzahl von Anwendungen für verschiedene Industriezweige, von Gusskernen und Gussformen für Abguss, Industrie- und Maschinenteile bis zu Implantaten für Medizin und dentale Medizin.

Lithoz auf der Formnext 2019:

  • Halle 11.1 - Stand D32