30 Jahre EOS: Leidenschaft für den industriellen 3D-Druck

1989 von Dr. Hans J. Langer gegründet, feiert EOS sein 30-jähriges Firmenbestehen. Anfangs vorrangig im Bereich Prototypenentwicklung genutzt, setzen Unternehmen weltweit die additive Fertigung zunehmend zur Serienproduktion ein.

11.04.2019 - Mit einer installierten Basis von rund 3.500 industriellen 3D-Druckern ist das deutsche Familienunternehmen EOS einer der weltweit führende Anbieter von additiven Fertigungslösungen. Der Weg dorthin ist geprägt von Pioniergeist, Mut und dem Ansporn, das Leben der Menschen durch Einsatz der Technologie zu verbessern. Bei der Unternehmensgründung am 24. April 1989 war für Dr. Hans Langer das Ziel klar: für den damals neuen Markt des Rapid Prototyping dreidimensionale Körper direkt aus CAD-Daten mit Hilfe von Lasertechnik wirtschaftlich zu erzeugen.

Die erste Unternehmensphase stand noch im Zeichen der Stereolithographie, seit 1997 konzentriert EOS sich ausschließlich auf das Laser-Sintern. Damals eine Entscheidung von großer Tragweite und wie sich zeigte, die richtige Strategie.

Systeme, Werkstoffe, Prozesse und Software

Ein weiterer Erfolgsfaktor war, dass EOS schon früh sowohl Systeme zur Verarbeitung von Kunststoffen als auch Metallen anbot und auch darauf abgestimmte Werkstoffe, Prozesse und Software. Um Unternehmen noch besser in der Nutzung der Technologie zu unterstützen, gründete EOS 2015 die Beratungseinheit Additive Minds. Inzwischen konnten die rund 100 Additive Minds-Experten rund 300 Kundenprojekte erfolgreiche bearbeiten.

Insgesamt zählt EOS mittlerweile mehr als 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, ursprünglich bestand das Team um Dr. Langer aus vier Personen. EOS befindet sich in Familienbesitz, ist damit eigenständig und unabhängig und verfügt über einen definierten Wertekanon, der die Unternehmenskultur prägt.

In der Zukunft setzt EOS auch auf »die Etablierung kompletter digitaler Fertigungsanlagen«, so CEO Dr. Adrian Keppler. »Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung der passenden 3D-Drucklösungen, sondern um Evaluierung, Planung, Aufbau und Optimierung entsprechender AM-Produktionszellen unter Einbeziehung aller Vorteile und Möglichkeiten der Digitalisierung.«

Das EOS Ecosystem Über viele Jahre hinweg von Dr. Langer das EOS Ecosystem aufgebaut und erweitert. Das mehrschichtige Netzwerk aus EOS-Beteiligungen, dem Unternehmen AM Ventures sowie externen Partnern unterstützt auch vielversprechende Start-ups.