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Kapitalerhöhung und neuer CEO

In der Führungsetage von SLM Solutions gibt es mehrere Veränderungen: Meddah Hadjar wird ab 01. Mai 2019 neuer CEO, zudem werden demnächst drei Posten des Aufsichtsrats neu besetzt. Gleichzeitig baut der Großaktionärs Elliott zusammen mit ENA Investment Capital durch eine Kapitalerhöhung von 13 Millionen Euro seine Anteile aus. Das Investment soll dem Unternehmen »weiterhin die Finanzierung von Wachstums- und Entwicklungsprojekten« sichern, wie das Unternehmen mitteilt.

05.04.2019 — Meddah Hadjar folgt auf Geschäftsführer Uwe Bögershausen, der laut SLM Solutions seinen Vertrag nicht über Juni 2019 hinaus verlängern wollte. Meddah Hadjar verfügt über umfangreiche internationale Erfahrungen in den Geschäftsbereichen Aviation, Oil & Gas sowie Power & Energy und soll laut Hans-Joachim Ihde, Vorsitzender des Aufsichtsrats, »SLM Solutions wieder zurück auf den Wachstumspfad führen.«

Darüber hinaus haben drei derzeitige Mitglieder des Aufsichtsrats ihren Rücktritt angekündigt oder erklärt, dass sie sich auf der Hauptversammlung im Juni nicht zur Wiederwahl stellen werden: Peter Grosch, Lars Becker und Bernd Hackmann. Als neue Aufsichtsratsmitglieder wurden Michael Mertin, Magnus René und Thomas Schweppe vorgeschlagen. Michael Mertin ist ehemaliger CEO von Jenoptik, Magnus René ist ehemaliger CEO von ARCAM aus Schweden und Thomas Schweppe ist Geschäftsführer von 7Square und ehemaliger Managing Director bei Goldman Sachs.

»Wertbeitrag für alle Stakeholder«

Durch die Gesamtinvestition von rund 13 Millionen Euro will Elliott, größter Anteilseigner von SLM Solutions, zusammen mit ENA Investment Capital sein Engagement für das Unternehmen ausbauen. Franck Tuil, Senior Portfoliomanager bei Elliott, erklärte: »Unser weiteres Investment beruht auf der Überzeugung von SLMs Technologieführerschaft in der Additiven Fertigungsbranche und der starken Kundenbasis der Gesellschaft.« Damit soll das erhebliche Potenzial des Unternehmens ausgeschöpft und ein »überzeugenden Wertbeitrag für alle Stakeholder von SLM« geschaffen werden.

An der Börse wurde die Nachricht Ende März mit einem deutlichen Kursplus aufgenommen. Zuvor hatten die Anteilsscheine auf einem Rekordtief von 5,63 Euro notiert. Anfang 2018 kostete eine SLM-Aktie noch rund 50 Euro.