Trumpf automatisiert AM-Produktion im kleinen TruPrint 1000

Text: Franc Coenen

21.11.2019 - Auch wenn die neue TruPrint 2000 das echte Highlight auf dem Trumpf Stand in diesem Jahr ist, zeigt das deutsche Unternehmen eine sehr interessante Innovation innerhalb der bestehenden TruPrint 1000. Von nun an ist es möglich, die Buildplattform automatisch zu wechseln und den zweiten Buildjob zu starten.

Die hohe Nachfrage aus der Dentalindustrie führte zu dieser Entwicklung, sagt Damian Buchbinder von Trumpf. »Im Dentalbereich betragen die typischen Bauarbeiten etwa 5 bis 6 Stunden. Das ist etwas ganz anderes als bei der TruPrint 3000, bei der Baujobs manchmal 5 Tage dauern. Deshalb ist die Automatisierung für die TruPrint 1000 sinnvoll.« Nach Abschluss eines Bauauftrags schiebt ihn der spezielle »Recoater« im Überlaufbehälter zur Seite. Diese Funktion wird als Multiplate bezeichnet. Die Arme dieser Einheit haben eine organische Form. Trumpf 3D druckt diese Arme auf der TruPrint 3000.

TruPrint 2000 für die Medizintechnik

Weltpremiere auf dem diesjährigen Trumpf Stand auf der Formnext ist die TruPrint 2000. Diese Metall-AM-Maschine wurde für die anspruchsvolle medizinische Industrie entwickelt. Der Schutzgasstrom in der Baukammer wurde neugestaltet. Jetzt strömt das Gas zurück nach vorne, was die Qualität des gedruckten Bauteils erhöht. Die zweite Innovation besteht darin, dass der Bediener nun überschüssiges Pulver aus dem Teil direkt dort im System entfernen kann. Bei kleineren Baukammern wie der TruPrint 2000 spart dies Zeit und erleichtert die Bedienung. Die TruPrint 2000 ist eine Multilasermaschine, bei der zwei 300-Watt-Laser im Tandembetrieb die gesamte Baukammer belichten.»Mit der TruPrint 2000 zeigen wir, dass bei Trumpf die Anforderungen aus relevanten Branchen im Mittelpunkt stehen«, sagt Klaus Parey, Geschäftsführer Trumpf Additive Manufacturing.

Trumpf auf der Formnext 2019:

  • Halle 12.0 - Stand E61