Mit dem Ansatz zur Qualitätssicherung zum Gamechanger?

Text: Franc Coenen

21.11.2019 - Überwindet Velo3D eine der Hürden für die industrielle additive Metallfertigung? Kent Firestone, CEO Stratasys Direct Manufacturing, ist dieser Meinung. Der AM-Dienstleister hat die neue Assure-Soft- und Hardware getestet, die Velo 3D dieses Jahr auf der Formnext vorstellt. »Es spart uns Zeit, Geld und wir drucken weniger Ausschuss«, sagte Firestone bei der Präsentation der neuen Assure-Software auf der Messe.

Isolieren des Teils

Stratasys Direct Manufacturing ist einer der Pilotkunden für dieses Projekt. Kent Firestone gefällt vor allem die Möglichkeit, mit der Software ein Raster zu erstellen, mit dem man viele kleinere Teile in einem Bauauftrag 3D drucken kann. »Wenn Sie 100 Teile in einem Bauauftrag drucken, wie viele Testbalken müssen Sie dann drucken? Und was sagen diese uns? Jetzt können wir ein Gitter um ein Teil herum erstellen und alles in diesem analysieren. Wenn wir einen Fehler in einer der Schichten entdecken, isolieren wir die Teile und testen jedes separat.« Ein weiterer Punkt, an dem sich Assure von anderen Überwachungssystemen unterscheide, ist, dass es Informationen über die Ablage der Schichten liefert.

Gamechanger

Obwohl noch viel zu tun bleibt, wie z.B. die Korrelation zwischen den Daten und den Inspektionsergebnissen zu finden, sieht Kent Firestone ein großes Potenzial in der Lösung, die Velo 3D vorstellt. »Die Kunden erwarten, dass wir die Kosten für additive Metallfertigung senken. Als wir die Daten bekamen, die uns vorher nicht zur Verfügung standen, stellten wir fest, dass Assure ein Wegbereiter für die Branche ist.«

Velo3D auf der Formnext 2019:

  • Halle 11.0 - Stand E79